Die Aufgabe
An einem Samstagvormittag meldete ein Industriebetrieb einen Schienenbruch an seinem Anschlussgleis — die Verladung von Montag früh stand damit infrage. Der Betreiber brauchte kurzfristig eine Lösung, die den Anschluss bis Betriebsbeginn wieder freigibt.
Die Ausführung
Nach der telefonischen Schadensmeldung war unsere Kolonne binnen weniger Stunden vor Ort, um Umfang und Zustand der Bruchstelle zu prüfen. Da ein regulärer Schienenwechsel am Wochenende nicht kurzfristig beschaffbar war, wurde die Bruchstelle heraus getrennt, ein Schienenstück eingepasst und beidseitig aluminothermisch verschweißt. Nach Abkühlung und Schliff folgte die Kontrolle der Schweißnähte.
- Samstag, vormittags — Meldung, telefonische Ersteinschätzung
- Samstag, abends — Anfahrt, Befundaufnahme, Materialdisposition
- Samstagnacht — Trennschnitt, Einpassen des Schienenstücks, Schweißung
- Sonntag — Abkühlung, Schliff, Kontrolle, Freigabe des Anschlusses
Das Ergebnis
Der Anschluss war am Sonntagabend wieder freigegeben, die Verladung am Montag lief planmäßig. Der Betreiber erhielt eine Empfehlung zur endgültigen Instandsetzung des Abschnitts im Rahmen der nächsten regulären Wartung.
| Leistung | Störungsbeseitigung, Trennschnitt, aluminothermisches Schweißen |
|---|---|
| Umfang | 1 Schienenbruch, 2 Schweißstöße |
| Zeitfenster | Wochenendeinsatz, Meldung bis Freigabe unter 36 Stunden |
| Besonderheit | Kurzfristige Disposition außerhalb der Bürozeiten |
| Region | Ruhrgebiet, Nordrhein-Westfalen |
Aus der Nacht
Kurzfristige Störung an einem Wochenende, Rückmeldung innerhalb einer Stunde, nachts im Einsatz.


